Bundesverkehrsminister Ramsauer begrüßt rasche Verwirklichung durch Südostbayernbahn
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- Personen im Bild v.l.: Christian Kubasch, technischer Leiter der Südostbayernbahn, Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer, Denis Kollai, Leiter Investition bei der SOB
Die Südostbayernbahn hat Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk gemacht. In Rekordzeit hatte die mittelständische Bahntochter die Planungen für den zweigleisigen Schienenausbau der Strecke zwischen Altmühldorf und Tüßling fertiggestellt. Am Rande der Eröffnung der Zweigleisigkeit zwischen Mühldorf und Ampfing überreichten Christian Kubasch, technischer Leiter der SOB, und Denis Kollai, Leiter Investition der SOB, dem Bundesverkehrsminister die Planungsunterlagen.
Peter Ramsauer hatte den Ausbau der Strecke zur „Chefsache“ erklärt und als oberster Dienstherr des Eisenbahnbundesamtes, an das die Unterlagen zur Einleitung des Planfeststellungsverfahrens weitergeleitet werden, entgegengenommen. Möglich wurde die schnelle Planung durch die Bereitstellung zusätzlicher Finanzmittel aus dem Konjunkturprogramm I des Bundes. „Wir haben Wort gehalten, die Planung für den Ausbau so schnell wie möglich zu realisieren. Nun ist der Bund wieder am Zug“, betonte Christian Kubasch bei der Übergabe.
Für das Planfeststellungsverfahren sind erfahrungsgemäß drei bis vier Jahre Umsetzungsdauer zu veranschlagen. Anschließend kann mit dem zweigleisigen Ausbau der Strecke begonnen werden, sofern der Bund die erforderlichen finanziellen Mittel von rund 118 Millionen Euro genehmigt. Elf Brücken müssen während des Baus erneuert und erweitert, zahlreiche Signale aufgestellt, über 7500 Meter Schallschutzwände und 11,2 km Gleise errichtet sowie 36 Weichen eingebaut werden.
„Dieser Ausbau ist dringend notwendig“, betonte der Bundesverkehrsminister: „Um die zu erwartende Kapazitätssteigerung im Schienengüterverkehr aus dem bayerischen Chemiedreieck bedienen zu können, gilt der Ausbau der Strecke als zwingend geboten. Der Abschnitt zwischen Mühldorf und Tüßling entwickelt sich zu einem der am stärksten belasteten eingleisigen Bahnstreckenabschnitte in Bayern“, so Peter Ramsauer abschließend